Fuchs-Baby
Johnny hat ein Fuchs-Baby entdeckt. Es liegt mitten auf dem Waldweg, durchnässt, zitternd vor Kälte, ein bedauernswerter Anblick. Ich bringe es nicht übers Herz, dieses kleine, schutzlose Wesen seinem Schicksal zu überlassen und einfach weiterzugehen. Es hätte den Morgen wohl nicht überlebt. Also packe ich das muntzige Füchslein vorsichtig in meinen Rucksack und lege es zuhause als Erstversorgung in eine mit Haushaltpapier ausstaffierte Schachtel. Das Füchslein trocknet ab. Langsam, aber sicher kehren seine Lebensgeister zurück, es ruft nach seiner Mama. Ich erkundige mich, was zu tun ist. Der Wildhüter rät, das Baby dort auszusetzen, wo Johnny und ich es gefunden haben. «Die Mutter wird es hören und zurück in den Bau bringen», beruhigt mich der Wildhüter. Gesagt, getan. Beim Nachsehen am nächsten Tag, war das Füchslein weg. Ich bin sicher, es ist wieder in der Obhut seiner Mutter, zurück im Bau, zusammen mit seinen Geschwistern.